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die milch machts.

Traumfrau der Antike, Königin vom Nil – schon klar, aber stimmt das mit dem Schönheitsbad bei Kleopatra überhaupt und bringt es was in Eselsmilch zu banden? Ein Selbstversuch:

Der BEITRAG passend zum Thementag „Milch“ bei DRadio Wissen.

„Kleopatra nie in Milch gebadet!“ – hier der Beweis:

Die Geschichte von dem Bad in Eselsmilch wird vom römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren (23-79 n. Chr.) überliefert. Der hat sie über die zweite Frau des römischen Kaisers Nero, Poppaea Sabina, geschrieben, um deren Eitelkeit und Verschwendungssucht anzuprangern (Naturalis historia XI. 238) .

Das Bad der Kleopatra in Eselsmilch geht auf eine Szene im Monumentalfilm „Cleopatra“ von Cecil B. de Mille von 1934 zurück.  Cecil B. de Mille kannte ganz offensichtlich die Geschichte mit dem Bad und der Poppaea. Da er aber nun einen Film über Kleopatra drehte, kam ihm diese Geschichte wohl sehr gelegen, um seine wohlgeformte Hauptdarstellerin möglichst spärlich bekleidet dem Publikum zu präsentieren. Da dem größten Teil der Bevölkerung Plinius weniger geläufig ist, als amerikanische Spielfilme, wurde das Bad der Kleopatra in Eselsmilch zum festen Bestandteil der Allgemeinbildung.

Zum Beitrag bei DRadio Wissen.

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