thilojahn

turnvatersWELT

food porn.

Comedienne Lena Liebkind war vor einer Woche noch gut Essen in Brooklyn, heute ist sie zu Gast in EINSWEITERgefragt und spricht über ukrainisches Essen beim Familienfest. „Nach der Torte vielleicht noch ein Stück Braten“. Sehr sympathisch. IMG_8377

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jeder nippel wird sofort gelöscht.

Abmelden, diskutieren, ironisieren, melden – die Möglichkeiten hat man bei facebook auf fremdenfeindliche, rassistische Hasspostings zu reagieren. Ich habe mich sehr lange und intensiv gefragt, welchen Handlungsplan ich verfolgen will um nicht vollkommen zu implodieren, deshalb das Gespräch mit Thomas Lückerath vom Medienmagazin DWDL.de und das Gespräch mit Dennis Horn in ENDLICH SAMSTAG.

Der Vorwurf: Facebook macht nichts bei rassistischen Hasspostings. Stimmt so nicht ganz. Es gibt vier Teams, die jeden einzelnen gemeldeten Kommentar abarbeiten. Die sitzen in Indien, in Irland und in den USA. Journalisten der WIRED und der ZEIT haben diese Teams auch schon besucht und konnten mit deutschen Mitarbeitern sprechen.

Das Problem sind die Gemeinschaftsstandards. Grundsätzlich steht da drin, dass Rassismus nicht okay ist, man Leute nicht bedrohen darf.

Dennis Horn: „Es gibt zwei Punkte, die da eine Rolle spielen. Der eine heißt „direkte Bedrohungen“. Da steht: Gelöscht werden „körperliche Bedrohungen, die sich an einzelne Personen richten“. Aber eben nicht gegen Gruppen wie zum Beispiel „Flüchtlinge“. Der andere Punkt: Hassbotschaften. Da steht: Gelöscht wird alles, was Personen angreift, aufgrund ihrer Rasse, Ethnizität, nationalen Herkunft, Religion. Aber eben nicht, weil sie zum Beispiel nur Asylgegner sind. Das ist keine konkrete Ethnie, kein konkretes Land.“

Fazit: Facebook muss seine Gemeinschaftsstandards an das Jahr 2015 anpassen. Unglaublich, dass so etwas noch nicht passiert ist.

Persönliche Einstellung: Das kann man alles so nicht stehen lassen und vor allem muss man das auch nicht aushalten müssen, deshalb immer wieder melden und Geschichten wie diese hier im großen Stile in die Timeline bringen…

posting

barbara.

barbara.

Barbara. ist eine großartige StreetArt-Künstler/in. Ohne Leute wie sie wären Verbotsschilder oft Sinn- und Arbeitslos. Habe sie bei facebook getroffen und zwei Stunden über StreetArt, Anonymität, rechte Hetze und gute Konter gesprochen. Das Interview @DRadio Wissen Redaktionskonferenz.

new music award.

Am 9. Oktober muss ich arbeiten. Freude, denn dann gibt es neue Musik zum anschauen, beim New Music Award 2015 . Die Sondersendung bei Einsfestival dann am Mittwoch, dem 14. Oktober 2015, um 20:15 Uhr.

Zur Vorbereitung schon mal mit Cosby aus München getroffen…

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c/o pop.

Frisch-Luft-Studio im Stadtgarten. Das muss auch mal sein. Sonja und ich haben bei der c/o pop in Köln viel Musik gehört und viel darüber gesprochen. DRadio Wissen meets c/o Pop.

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Was für eine coole Sau (entschuldigt!), aber besser lässt sich das Gespräch mit Malte Hagemeister nicht zusammenfassen. Katze füttern, Meditieren, Surfen und noch schnell ne Musik für den neuen BMW-Werbespot schreiben. Neid.

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Was sonst noch geschah: Kölnische Rundschau

„heimat ist, wo die vorfahren begraben sind.“

Als Sohn eines Pfarrers wächst man mit Beerdigungen auf. Is so. Zu den kuriosesten Geschichten an die ich mich erinnern kann, zähen Fälle in denen Angehörige Fußbälle ins Grab kicken wollten, weil der Verstorbene beim ortsansässigen Fußballverein gekickt hat. Oder zensierbare Popmusik, die die Leute während der Messe hören sollten. Muss vielleicht sein, ich weiß es nicht. Habe mich jetzt aber mal schlau gemacht, wie eine islamische Beerdigung abläuft. Hicham El Founti, Muslimischer Bestattet hat mir das erzählt @dradiowissen.

möbel zum selberwachsen.

Das is mal ne nachhaltige Idee aus England. „Ein Stuhl ist ein Stuhl.“ Gavin Munro macht den Peter Bichsel und lässt Stühle, Tische und Lampen in einem wachsen. Geerntet wird nach vier bis acht Jahren. Abschleifen, einölen, setzen, eins. Habe heute mit ihm @dradiowissen gesprochen.

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Design Zeitgeist by Gavin Munro.